stadt_potenziale

Die Bank, das Garn und die Bohrmaschine

ein Projekt von Christine Pavlic
stadt_potenziale 2008, eingereicht als Radikales Nähkränzchen, Fördersumme: € 2.800,–, Durchführung: 2008
Die Bank, das Garn und die Bohrmaschine. Foto: Christine Pavlic
Die Bank, das Garn und die Bohrmaschine. Foto: Christine Pavlic
Projektbeschreibung

Ausgangspunkt des Projektes ist die Bank als gesellschaftlicher, kultureller und sozialer Ort an Spazierwegen, in Städten, auf Bergen und in den Dörfern Tirols, zwischen Ruheoase und Verdrängungspolitik – und oft Trägerin anonymer Botschaften.

Die ausgewählten Bänke werden mittels Stickereien künstlerisch verändert, ergänzt oder weiterbearbeitet.

Das Trägermaterial, die Holzlatten der Bänke, wird mit Löchern durchbohrt und traditionell mit Nadel und Garn bestickt. Dabei werden die lokalen und regionalen Kontexte der Alltagskultur aufgegriffen – in ihrer tradierten Paradoxie und Widersprüchlichkeit.

So wird „heimische Häuslichkeit“ zwischen Kitsch, Wohlgefühl und
Unerträglichkeit zum Thema gemacht, indem die Bänke schlicht zum Sitzen
einladen.

… echte Gefühle für heimatliche Klischees.

Projektdokumentation auf http://christinepavlic.blogspot.co.at
Beitrag auf http://diestandard.at