stadt_potenziale

Spectral Sounds

ein Projekt von KV.aut.ark
stadt_potenziale 2014, Fördersumme: € 9.700,–
Durchführung: 2014/2015

Spectral Sounds. Foto: Lukas Norer
Spectral Sounds. Foto: Lukas Norer
Unheimliche Leere/Trügerische Klänge

Eine Klanginstallation für den Musikpavillon Innsbruck

Während der Wintermonate (Dezember bis März) wird der Musikpavillon im Innsbrucker Hofgarten versperrt. Genau in diesem Zeitraum wandelt Spectral Sounds den Pavillon zu einer Klangskulptur um, die sowohl von lokalen als auch von internationalen Künstler/innen bespielt wird, und nützt den Leerstand des Musikpavillons als auditive Inspirationsquelle für klangkünstlerische Experimente. Im Inneren des versperrten Musikpavillons versteckte Lautsprecher markieren den Ort akustisch: Die klanglichen Interventionen sind somit nur außerhalb des Gebäudes, also im Hofgarten, im Wechselspiel mit der vorherrschenden städtischen Geräuschkulisse zu hören. Passant/innen präsentiert sich der Musikpavillon demzufolge als autonomes Klangobjekt.

Zusätzlich zu den
hörbaren Interventionen vor Ort sind sämtliche Klangstücke online verfügbar und via QR-Codes im Park abrufbar. Die Passant/innen werden über ihre Smartphones zu Sound-Art Discjockeys und verbreiten somit die Klänge von Spectral Sounds über die gesamte Stadt hinaus.

Spectral Sounds
08.01.–29.02. 2016, 9 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde
Musikpavillon im Hofgarten Innsbruck
beteiligte KünstlerInnen: Gilles Aubry (CH), Raviv Ganchrow (US/NL/IL), Jacob Kirkegaard (DK), Christina Nemec (AT), Lucas Norer (AT), Robert Schwarz (AT), Esther Venrooy (BE)

Konzert
20.02.2016, 20 Uhr, p.m.k, Innsbruck
Christina Nemec & Robert Schwarz live

Projektinfo
Die Spectral Sounds Ausstellung transferiert den Musikpavillon im Innsbrucker Hofgarten zu einem temporären Ort für Klangkunst. Sieben KlangkünstlerInnenwurden beauftragt, jeweils eine ortsspezifische Arbeit für den Ort zu realisieren.

Spectral Sounds präsentiert internationale wie lokale KünstlerInnen aus der Schweiz, USA, Niederlande, Dänemark und Österreich die ihre Arbeiten bei Ausstellungen und Festivals wie MoMA New York, Kunsthalle Wien, Ars Electronica Linz, Sonic Acts Festival Amsterdam, Musikprotokoll Steirischer Herbst Graz, Kunstmuseum Lentos Linz, usw. präsentiert haben. Zudem weisen die beteiligten KünstlerInnen Veröffentlichungen auf Musiklabels wie TOUCH , Important Records, Gruenrekorder, Entr’acte, usw. vor.

Spectral Sounds lädt die BesucherInnen ein zum Musikpavillon zu kommen um aktuelle klangkünstlerische Positionen im Grenzbereich von Architektur, Raum und Klang zu entdecken, genau hinzuhören und sich auf die eigene auditive Wahrnehmung zu konzentrieren.

Die eingeladenen KlangkünstlerInnen beschäftigten sich in ihren Stücken für den Musikpavillon mit Themen wie seismologischen Geräuschen aus Innsbrucks Quarz-Phyllit Gürtel, der Akustik von Klangstudios, Audioaufnahmen leerer Räume oder einem möglichen Gespräche von Claude Lévi-Strauss mit einer Katze.

Zusätzlich zu den hörbaren Interventionen vor Ort sind sämtliche Klangstücke online verfügbar und via QR-Codes im Park abrufbar. Die PassantInnen werden über ihre Smartphones zu Sound-Art Diskjokeys und verbreiten somit die Klänge von Spectral Sounds über die gesamte Stadt hinaus.

Während der Ausstellungszeit (sieben Wochen) wird jede Woche eine weitere Klangarbeit wiedergegeben: Insgesamt werdn sieben Auftragsarbeiten von sieben KünstlerInnen für jeweils eine Woche abgespielt.

Termine
Spectral Sounds findet von 8. Januar bis 29. Februar 2016 statt.
Die klangkünstlerischen Beiträge sind täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr zu jeder vollen Stunde zu hören.

Wöchentlich (immer jeden Montag) wird eine neue Kompositionen vorgestellt die für jeweils eine Woche zu hören ist: Um einen Gesamtüberblick über alle Beiträge zu bekommen sind alle sieben Kompositionen täglich um 15:00 zu hören.
Spectral Sounds wurde neben den stadt_potenzialen gefördert von:
Land Tirol, Bundeskanzleramt Kultur, Österreichische Bundesgärten

spectralsounds.net
Kompositionen zum Anhören

Weitere Projekte von KV aut.ark bei den stadt_potenzialen:
Playground (2008)
Rotate Festival (2012)